Bekämpfung auf Flächen westlich von Apenburg startet diese Woche / Waldstücke sind für 48 Stunden gesperrt

Stunden gesperrt

Von Walter Mogk VOLKSSTIMME

Warnschilder weisen an den Eichenbeständen westlich von Apenburg darauf hin, dass hier demnächst die Spinnerbekämpfung aus der Luft erfolgt. Foto: Walter Mogk VOLKSSTIMME

Apenburg l Im Waldgebiet westlich von Apenburg beginnt in dieser Woche die angekündigte Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus der Luft. Vom Landeplatz in Trippigleben aus fliegen Hubschrauber die ausgewählten Flächen an und verteilen den Wirkstoff „Bacillus thurigensis subspecies kurstaki“ mit besonderen, abdriftmindernden Düsen auf den oberen Kronenbereich der Eichenbestände. Durch das Gift, das auch im ökologischen Landbau erlaubt ist, sterben die Raupenlarven des Eichenprozessionsspinners ab.

Die Bekämpfung findet auf dem Gebiet des Flecken Apenburg-Winterfeld in kleineren Flächen links der Landesstraße Apenburg-Beetzendorf, etwa vom Eiskeller am Ziegeleiberg bis zum Langen Schlägeberg, statt. Wann genau geflogen wird, hängt von der Entwicklung der Raupen, dem Austrieb der Eichenblätter und vom Wetter ab.Pilze, Beeren und Kräuter bis 7. Juni tabu

In den betroffenen Waldstücken weisen schon seit Tagen Infoblätter an den Bäumen auf die Spinnerbekämpfung im Rahmen des Gesundheitsschutzes hin. Demnach sind die Flächen zum befristeten ordnungsrechtlichen Sperrgebiet erklärt worden. Ein Begehen und Befahren der Wälder ist dort verboten. Dies gelte für den Zeitraum von 48 Stunden ab Beginn der Befliegung mit den Hubschraubern. Der Verzehr von Waldpilzen, Beeren und Wildkräutern, die aus den betroffenen Flächen stammen, ist bis 7. Juni strengstens verboten. Auch gesammelt werden dürfen diese dort nicht.

Das Betreuungsforstamt Westliche Altmark in Klötze weist zusätzlich darauf hin, dass es im Rahmen der Befliegung kurzzeitig auch zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr an den betroffenen Abschnitten kommen kann.

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