Sanierung der Bundesstraße 71 im Ort soll am 22. Juli starten / Drei Bauabschnitte bis Anfang November

Winterfeld soll ab Ende Juli zur Baustelle werden. Die Landesstraßenbaubehörde plant die Sanierung der Ortsdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße 71. Autofahrer müssen sich auf monatelange Umleitungen einrichten.

Die Winterfelder Ortsdurchfahrt soll ab 22. Juli saniert werden. Es sind bis Anfang November drei Bauabschnitte geplant, der Verkehr auf der Bundesstraße 71 wird zum Teil weiträumig umgeleitet. Foto: Walter Mongk VOLKSSTIMME

Autofahrer, die auf der Bundesstraße 71 unterwegs sind, müssen sich ab Ende Juli auf Verkehrsbehinderungen und Umleitungen einrichten. Grund sind Sanierungsarbeiten an der Ortsdurchfahrt Winterfeld, die laut Landesstraßenbaubehörde (LSBB) am 22. Juli beginnen sollen. In drei Bauabschnitten sollen Fahrbahn, Entwässerungsanlagen und Straßenabläufe erneuert werden. Mit einem Abschluss der Arbeiten wird für den 5. November gerechnet.

Betroffen ist der gesamte Abschnitt der Ortsdurchfahrt vom Abzweig des Feldweges gegenüber dem Wieseneck bis zum Ortsausgang in Richtung Cheinitz. Auf 966 Meter Länge soll die viel befahrene Straße „entsprechend den zu erwartenden Verkehrsbelastungen und ihrer Netzfunktion einen einbahnigen Querschnitt mit einer mittleren Fahrbahnbreite von 7,70 Meter“ erhalten und in Asphaltbauweise erneuert werden, heißt es von der LSBB.

Mit der Straßensanierung sollen vorhandene Defizite bei der Fahrbahnbefestigung, wie Unebenheiten, beseitigt und die Gefälleverhältnisse verbessert werden. Zudem haben Anwohner in der Vergangenheit immer wieder über klappernde Gullydeckel und entsprechende Lärmbelästigungen durch Laster geklagt (Volksstimme berichtete). Auch hierbei soll Abhilfe geschaffen werden.

Der erste Bauabschnitt betrifft die 185 Meter vom Feldweg-Abzweig bis zur Kreuzung Schulstraße/Achterstraße. Hier werden die Asphaltschichten, Gossen und Straßenabläufe erneuert und die Pflasterflächen der Bushaltestellen und Parkstreifen neu profiliert. Teilweise befindet sich unter dem Asphalt noch altes Pflaster. Das soll ausgebaut und durch eine Frostschutzschicht ersetzt werden. Die gesamte Strecke ist für den Verkehr voll gesperrt. Eine Umleitung soll in beiden Richtungen über Zethlingen, Badel, Zierau, Jeggeleben und Sallenthin ausgeschildert werden, mit Ampelregelung in Badel und Zierau. Für Laster ist diese Strecke allerdings gesperrt, sie müssen den weiten Weg über Apenburg, Beetzendorf, Rohrberg und die B 248 bis zum Fuchsbergkreisel nehmen. An der Kreuzung in Apenburg (Vorderstraße/Lindenwall/Altes Tor) und an der engen Kurve in Siedengrieben wird ein Ampelverkehr eingerichtet.

Innerhalb der Sommerferien, die am 1. September enden, soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Der zweite Bauabschnitt schließt sich auf 134 Meter Länge, ebenfalls unter Vollsperrung, an. Hier sollen zudem die gesamte Asphaltdeckschicht von der Kreuzung der B 71 mit den Kreisstraßen nach Baars und Sallenthin bis zum Ortseingang Winterfeld abgefräst und erneuert sowie die Bankette rechts und links geschält werden.

Etwas entspannter geht es im dritten und letzten Bauabschnitt zu, der die letzten 600 Meter bis zum südlichen Winterfelder Ortsausgang umfasst. Hier ist nur eine halbseitige Sperrung geplant. Während der Durchgangsverkehr in Richtung Salzwedel ungehindert rollen kann, sollen die Fahrzeuge in der Gegenrichtung über Apenburg und Cheinitz umgeleitet werden. Auf diesem Abschnitt werden lediglich die Asphaltdeck- und – binderschicht abgefräst und erneuert, die Bankette geschält und die Straßenabläufe saniert. Die vorhandene Gosse bleibt erhalten.

Für den Busverkehr gibt es im ersten Bauabschnitt eine innerörtliche Umleitung in Richtung Sallenthin über die Achterstraße. Ein Schrankensystem mit Handsensor, der nur durch die Busfahrer bedient werden kann, soll dafür sorgen, dass diese Verbindung nicht von anderen Fahrzeugen als Schleichweg missbraucht werden kann.

Quelle: Von Walter Mogk VOLKSSTIMME

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