Alte Winterfelder Handdruckspritze von 1892 wird in Ehren gehalten

Winterfeld – Der jüngste Tag der offenen Tür der Winterfelder Feuerwehr anlässlich des 115. Wehrjubiläums hat personell gesehen eine reiche „Ernte“ eingefahren. Darüber informierte Winterfelds Ortswehrleiter Alexander Polzin die AZ auf Anfrage: „Unser Tag der offenen Tür hat sich wirklich gelohnt. Wir haben zwei neue Mitstreiter in der Jugendwehr, einen neuen aktiven Kameraden und zwei neue Mitglieder im Förderverein gewinnen können. Die beiden Damen haben später einmal auch die Möglichkeit in Erwägung gezogen, sogar bei der aktiven Truppe mitzumachen. Aktuell schnuppern sie erst mal rein“, so der Wehrleiter.

Gelungene Präsentation: Dirk Wotapek mit der alten Winterfelder Handdruckspritze von 1892 hinter seinem Schlepper „Kramer“, Baujahr 1937. Foto: ZUBER

Wurzeln der Wehr wohl älter als vermutet

Die Winterfelder Feuerwehrgeschichte lebt seit ihrer offiziellen Gründung im Jahre 1907 auch mit der älteren, museumsreifen Technik wieder auf. Die alte Winterfelder Handdruckspritze von 1892 wird in Ehren gehalten und im alten Spritzenhaus aufbewahrt. „Bereits damals hatte es im Ort einen Vorspanndienst gegeben“, bestätigt Alexander Polzin. Dies lässt vermuten, dass die Wurzeln der Winterfelder Feuerwehr sehr viel älter sind als offizielle Dokumente. Freiwillige Brandschützer gab es also bereits mindestens seit 1892, als die Kommune eine Handdruckspritze erwarb. Treckerfreund Dirk Wotapek präsentierte das historische Stück im Jubiläumsjahr sowie beim Tag der offenen Tür und hängte die Spritze hinter seinem Schlepper „Kramer“, Baujahr 1937, an.  

Quellenangabe: Altmarkkreis Salzwedel vom 20.06.2022, Seite 6 von Kai Zuber

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