#Apenburg – Eine top organisierte Weltmeisterschaft in Apenburg ging am Wochenende über die Bühne. 13 Nationen und 126 Starter lieferten sich bei 142 Starts packende Rennen in der Mittel- und Sprint-Distanz in unterschiedlichen Wertungs-Kategorien im Rahmen der FISTC-Cart-Dryland-(Trockenland)-Weltmeisterschaft im Schlittenhundesport. Chef-Organisator Uwe Fritz aus Apenburg zeigte sich am Ende erschöpft, aber glücklich, da die WM ohne Zwischenfälle über die Bühne ging. Und dass, obwohl das Wetter vor allem am Wettkampf-Samstag nicht so richtig mitspielen wollte.

Nur vier Monate Zeit hatten die Ausrichter seit dem Sommer, um das Event zu stemmen: „Die WM sollte eigentlich in Italien laufen, doch der Verband monierte dort, dass die Hunde streckenweise über Asphalt laufen sollten, und so holten wir das Event in die Altmark“, erklärte Uwe Fritz den Glücksfall für die Region, der jedoch für ihn persönlich eine Menge Stress bedeutete. Nach dem Eröffnungs-Einlauf, der Kontrolle der Teilnehmer und ihrer Hunde im Einlaufzelt und dem Delegiertentreffen im Einlaufzelt gab es bereits Mitte der vergangenen Woche eine eindrucksvolle Parade zur Eröffnungszeremonie. Am Donnerstag ging dann der erste Lauf der Weltmeisterschaft über die Bühne.

Am Freitag lief die zweite Runde der Weltmeisterschaft nebst einer zünftigen Musher-Party, bei der alle 13 Nationen dabei waren. Am Samstagnachmittag wurde zur Siegerehrung geblasen. Wiesen-Besitzer Andreas Schwieger aus Apenburg stellte den Campingplatz für die rund 200 Gäste zur Verfügung: „Interessant waren für mich die Regionsabzeichen der Franzosen am Kfz-Kennzeichen. 28 Franzosen waren am Start – aus allen Regionen Frankreichs“, freute sich Schwieger. Auch Zaungäste genossen das Flair und erlebten die großen Hundegespanne hautnah mit. „So eine internationale Beteiligung hatten wir noch nie – und die angereisten Gäste waren begeistert. Ich hab mit Franzosen, Belgiern und Dänen gesprochen. Der Ablauf wird international sehr professionell geleitet. Ein Franzose, mit dem ich am Ziel sprach, las mit einem Gerät alle ankommenden Gespanne bei den Hunden die Chips aus – alles nach Vorschrift, damit nicht gemogelt wird“, berichtet der Apenburger.

Eigentlich war es ja eine Europameisterschaft. Nur die gemeldeten Griechen haben es leider nicht nach Apenburg geschafft. Da gab es wohl eine Panne unterwegs, aber das tat dem internationalen Flair, der Begeisterung und dem Wettkampfehrgeiz keinen Abbruch.

Die Fans vor Ort hatten den ehrlichen Eindruck, dass die Teilnehmer auch vom Wettkampfort und den natürlichen Gelände-Strecken begeistert waren, erfuhr die Altmark-Zeitung. Mehr von der Weltmeisterschaft in Apenburg lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben.
Quellenangabe: Von KAI ZUBER Altmark Zeitung vom 17.11.2025, Seite 4
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