Mittelalterliches Treiben an der Alten Burg zu Apenburg

Die letzten Vorbereitungen für das „Kleine-Ritter-Fest“ in Apenburg am kommenden Wochenende vom Sonnabend, 4., bis Sonntag, 5. September, sind angelaufen. Die Planungen der von der Apenburger Schützengilde getragenen Veranstaltung für vor allem junge und jung gebliebene Mittelalterfreunde waren ständigen Veränderungen und Anpassungen unterworfen, sei es durch den krankheitsbedingten Ausfall von Helfern, neuen Ideen, Beschränkungen verschiedenster Art und mehr.

Ritter „Racki“ Andreas Rackwitz aus Apenburg und seine Mannen freuen sich am Wochenende bei dem „Kleine-Ritter-Fest“ auf zahlreiche Besucher. Foto: KAI ZUBER Altmarkzeitung

Aber das Team um das mit der Planung und Durchführung beauftragte Gildemitglied Andreas Rackwitz kannte kein Aufgeben, geht es hier doch um eine der relativ wenigen Kulturveranstaltungen speziell für Kinder. Und so wurde ein „Mittelalter-Süppchen“ gekocht, das so manch eine Leckerei enthält: Zuckerwatte und Eis, Deftiges für den Gaumen, mittelalterliche Musik, Bonbonregen, Erfrischendes für die Kehle, aber auch ein Heerlager mit einer Kampfarena, Holzschnitzer, das Bogenschießen mit dem Burgfestpokal-Schießen, historisches Kinderkarussell, Holzspielzeug, eine Theateruraufführung und natürlich die Wettkampfstationen für die ganz Mutigen ab 10 Uhr.

Da am Sonnabend vielerorts Einschulung ist, wurden die beiden letzten Aktivitäten auf den Sonntag beschränkt. Gern sind auch Mitstreiter willkommen, sei es jetzt oder für später. Denn wenn es gefällt, so hieß es seitens der Initiatoren, könnte es eine Fortsetzung geben.

„Für den Besuch des Festplatzes an der Alten Burg zu Apenburg muss kein Eintritt gezahlt werden. Wohl aber für etwas, was erworben wird – also sollte der Geldbeutel nicht zu schlapp herunterhängen“, sagte Peter Kintzel von der Arbeitsgruppe „Alte Burg“. Besucher sollten beachten, dass die zeitgleiche Besucherzahl des Festes als auch des Theaters beschränkt ist. Das Wichtigste, aber Unvermeidbare zum Schluss: Die Schützengilde Groß Apenburg 1825 ist als Träger der Veranstaltung an ihre Sicherheitsbestimmungen gebunden und wird diese auch durchsetzen.

Gleiches gilt natürlich auch für die immer noch geltenden Corona-Einschränkungen des Landkreises: 3-G-Nachweis, eigener Schnelltest bei der Eingangskontrolle, Besucher-Nachweislisten, Mindestabstand 1,5 Meter oder Maske. Für Sonntag ab 10 Uhr konnte als mobile Teststation die „LaVie Apotheke“ aus Gardelegen gewonnen werden. Der Ausgang ist übrigens separat auf der anderen Seite des Festplatzes. Das Festgelände darf nur von Veranstaltern, Versorgern und Notdienst- und Ordnungskräften befahren werden. Besucher sollten ihre Fahrzeuge auf den ausgewiesenen Parkplätzen oder in geeigneten Straßen abstellen und lieber ein paar Meter zu Fuß gehen. Ritter „Racki“ und seine Helfer wünschen sich und allen Besuchern ein schönes und gelungenes „Kleine-Ritter-Fest“.

Quelle: Altmarkzeitung Kai Zuber

Pin It on Pinterest

Share This