Gemeinderat gibt grünes Licht für Öffnung des Apenburger Waldbads / Eintrittspreise bleiben unverändert

Das Apenburger Waldbad wird auch 2020 öffnen. Der Rat hat dafür am Dienstag grünes Licht gegeben und zudem die Eintrittspreise festgelegt.

 

Apenburg/Winterfeld l Der neuen Saison im Apenburger Waldbad steht seit Dienstagabend zumindest seitens des Gemeinderates nichts mehr im Wege. Bei der obligatorischen Abstimmung, ob die Einrichtung in diesem Jahr geöffnet wird, hoben sich die Hände aller elf anwesenden Ratsmitglieder plus Bürgermeisterin. Jetzt gilt es, das Bad für den Betrieb vorzubereiten. Dafür will die Gemeinde am 23. März die Mitglieder des Fördervereins und interessierte Einwohner, die sich mit einbringen wollen, zu einer Besprechung einladen.

Diskussionen gab es im Rat allerdings über die Eintrittspreise für das Bad. Der Apenburger Sven Schüler regte an, sich nicht wie bisher an denen des Dährer Bades zu orientieren, sondern an den Bädern in der unmittelbaren Umgebung, etwa in Klötze und Beetzendorf. „Dort kostet die Tageskarte für Erwachsene 2,50 Euro und für Kinder 1,50 Euro, bei uns sind es 4 und 2 Euro“, erklärte er. Für potenzielle Gäste aus der Nachbarschaft sei dies ein Standortnachteil.

Ratsmitglied Mark Wöllmann sah die Sache etwas anders. „Wenn ich mir die Zahl der im Vorjahr verkauften Karten ansehe, halte ich unsere Preise nicht für zu hoch. Ich würde sie so belassen“, meinte er. Das sah auch die Mehrheit des Rates so. Nur drei Gemeindevertreter stimmten für Schülers Vorschlag, sieben dagegen, einer enthielt sich.

In den Ferien wird erst ab 13 Uhr geöffnet

Die Eintrittspreise des Vorjahres sollen demnach auch für die neue Saison gelten. Mit einer Ergänzung: Von 17 bis 19 Uhr wird eine spezielle Abendkarte erhältlich sein, die 50 Prozent billiger ist als die normale Tageskarte. „Viele Besucher haben moniert, dass man abends genauso 4 Euro bezahlen muss wie diejenigen, die den ganzen Tag im Bad verbringen“, meinte Andreas Schmidt, der den Antrag in den Rat einbrachte.

Der Apenburger hatte gleich auch noch eine Anregung in Sachen Öffnungszeiten parat. „Wir sollten in den Ferien das Bad wochentags erst ab 13 Uhr öffnen“, schlug Schmidt vor. Bisher startete der Badebetrieb schon um 11 Uhr, was aber höchstens eine Handvoll Gäste genutzt hätten. Der Gemeinderat stimmte der Änderung zu und billigte mit zehn zu zwei Stimmen auch die neue Entgeltordnung.

Eine Neuerung gibt es auch bei den Familiensaisonkarten. Die waren bisher nur für Familien mit Kindern vorgesehen. Ehepaare ohne oder mit bereits erwachsenen Kindern mussten zwei normale Saisonkarten erwerben und damit 20 Euro draufzahlen. „Die Preise sind eben familienfreundlich“, verteidigte Mark Wöllmann die Regelung. Die Mehrheit des Rates (zehn zu zwei Stimmen) stimmte allerdings dafür, dass bereits zwei im Haushalt lebende Erwachsene als Familie anzusehen sind.

Keine Änderungen gibt es bei den Entgelten für den Schwimmunterricht. Auch künftig müssen Besitzer einer Saisonkarte 30 Euro zahlen. Wer keine hat, ist mit 35 Euro dabei. Die Abnahme einer Schwimmstufe kostet nochmal 8 Euro extra. „Wir beauftragen den Schwimmunterricht, führen ihn aber nicht selbst durch“, betonte Ninett Schneider. Im vergangenen Jahr habe es zwei Kurse gegeben, die voll belegt waren. Man könne deshalb noch jemanden gebrauchen, der zusätzlich Unterricht anbietet, um noch einen weiteren Lehrgang zu eröffnen.

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