Der neue Apenburg-Winterfelder Bürgermeister Mark Wöllmann kündigte im Rat einige Neuerungen an.

WINTERFELD. In seiner neuen Rolle als Bürgermeister des Fleckens Apenburg-Winterfeld hat Mark Wöllmann gleich neue Akzente gesetzt. So verlegte er die erste Ratssitzung unter seiner Regie in das Winterfelder Mehrzweckgebäude, damit sich die Ratsmitglieder mit dem Objekt, das vom Sportverein (SV) Winterfeld bewirtschaftet wird, bekanntmachen können. Vereinsvorsitzender Marno Schulz führte die Räte nach der Zusammenkunft durch das Gebäude.

Der Gemeindepostkasten in Winterfeld soll abmontiert werden. Auch regelmäßige Sprechstunden soll es zukünftig nicht mehr geben. Foto: Walter Mogk

„Auch zukünftig werden wir uns vor der Sitzung gemeindeeigene Objekte anschauen, damit wir wissen, worüber wir reden“, kündigte Wöllmann an. Als nächstes kommt das Apenburger Waldbad an die Reihe. Aber auch im Kulturhaus in Altensalzwedel wollen sich die Ratsmitglieder umsehen.

Bei der Kommunikation mit den Bürgern wird sich ebenfalls einiges ändern. Im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Ninett Schneider verzichtet Mark Wöllmann auf regelmäßige Sprechstunden. Termine können aber vereinbart werden, ansonsten ist der Bürgermeister nach eigenen Worten telefonisch unter 0151/60 66 71 80 und per Mail unter der Adresse apenburg-winterfeld@vg-beetzendorf. de jederzeit erreichbar.

Fokus auf Reparaturen

Geschichte sind auch die Briefkästen in Winterfeld und Apenburg, in die Bürger bisher ihre Post an die Gemeinde werfen konnten. „Die werden abmontiert“, erklärte Wöllmann. Sämtliche Post für die Gemeinde gehe zukünftig an die Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf. „Dort hole ich sie dann ab, wenn ich in der Verwaltung bin“, meinte der Ortschef. Als offizielle Postadresse der Gemeinde gelte künftig der Marschweg 3 in 38489 Beetzendorf.

Zwar werden auch in diesem Jahr wegen des fehlenden Haushalts keine Investitionen in der Gemeinde möglich sein, doch das heißt nicht, dass nichts passiert. „Reparaturen sind immer möglich“, erklärte Mark Wöllmann, und diese Chance wolle er auch nutzen, um Ärgernisse in den Dörfern wie etwa Schäden an Gehwegen zu beseitigen. „Jeder sollte in seinem Ort schauen, was gemacht werden muss, und wir sehen dann, was geht und was nicht“, so der Bürgermeister.

Quelle: Volksstimme von Walter Mogk Salzwedel, 19.02.2026 – Heinz Krüger zieht in den Rat
https://epaper.volksstimme.de/

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