Im Oktober startet der altmärkische Zweckverband Tiefbauarbeiten in zwei Projektgebieten

Nach vielen Jahren der Vorbereitung kann der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) endlich ranklotzen. Im Oktober starten in zwei Projektgebieten in beiden altmärkischen Landkreisen die Tiefbauarbeiten.

#Winterfeld l In der Westaltmark geht es im Projektgebiet 3 des ZBA los. Es besteht aus den Orten der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf sowie den Einheitsgemeinden Klötze und Gardelegen. Das Projektgebiet ist in fünf Bauabschnitte unterteilt, informiert der Zweckverband. Die ausführenden Unternehmen für die Tiefbauarbeiten und die Montage werden in einer europaweiten Ausschreibung ermittelt. Die ersten beiden sind bereits beauftragt worden, informiert Geschäftsführer Andreas Kluge auf Anfrage der Volksstimme. Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie eventuell zu Verzögerungen kommen kann ist er optimistisch, dass Ausbau des Glasfasernetzes in der Altmark planmäßig umgesetzt werden kann. „Es geht voran“, sagte er Freitag.

Der Zweckverband Breitband Altmark startet in zwei Projektgebieten mit dem Glasfaserausbau. 

Anfang Oktober beginnen die Tiefbauarbeiten ein Apenburg beginnen. Kluge: „Dort wird auch der Technikstandort realisiert, von dem das Gebiet versorgt wird“. Ab Mitte Oktober startet der Bau der Trasse in Winterfeld und Ende Oktober in Recklingen, Klein Apenburg und Baars. Bis Ende des Jahres wird in Quadendambeck, Hagen, Altensalzwedel und Saalfeld begonnen. Ab Anfang 2021 folgen Schieben, Valfitz, Stapen, Wöpel, Klein Gischau, Groß Gischau, Siedenlangenbeck, Käcklitz, Audorf, Beetzendorf, Rittleben, Siedentramm, Neuendorf, Poppau, Hohenhenningen, Hohentramm, Siedengrieben und Bandau, so die aktuellen Zeitpläne.

Nur förderfähige Bereiche

Bis Ende 2021 müssen sich die Bewohner der Orte noch gedulden, bis sie auf superschnelles Internet zugreifen können. Dann sollen die Arbeiten im gesamten Bereich des ersten Bauabschnittes abgeschlossen sein und das fertige Netz wird dem Betreiber DNS:NET übergeben, erklärt der Geschäftsführer. Das Unternehmen versorge seine Kunden mit mindestens 500 Mbit/s. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um förderfähiges Gebiet handelt und die Einwohner einen Vorvertrag abgeschlossen haben.

Kluge: „Der ZBA weist nochmals darauf hin, dass es in den Orten nicht immer zu vollständigen Erschließungen kommt.“ Hintergrund ist, dass Haushalte, die bereits über mindestens 30 Mbit/s verfügen, als versorgt gelten. In Orten oder Straßenzügen, die von der Telekom mit Kupferkabeln (Vectoring) oder zum Teil mit Glasfaser ausgebaut wurden, darf der Verband momentan nicht aktiv werden.

Für jedes Projektgebiet sind fünf Ausschreibungen erforderlich. Kluge geht davon aus, dass der Verband bis Mitte 2022 damit durch ist. Dann soll auch das Gros der Arbeiten für das Verlegen des Glasfasernetzes abgeschlossen sein.

Im Oktober geht es mit dem Breitbandausbau auch in der Ostaltmark los und zwar im Projektgebiet 1, bestehend aus den Einheitsgemeinden Tangerhütte, Tangermünde, Havelberg und Osterburg sowie in den sowie den Verbandsgemeinden Seehausen, Elbe-Havel-Land und Arneburg-Goldbeck.

Von Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

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